Frachter vs Sportboothafen

Kurzfilmfestival, mini Berlinale, Fundstück der Woche ...
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stephan
der die geniale Idee hatte, dieses Forum zu gründen :-)
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Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von stephan » Fr 20. Dez 2013, 12:33

Frachter zerdrückt Sportboote am Steg...

http://www.youtube.com/watch?v=3-RIMcpmzuM
Viele Grüße
Stephan

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axi
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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von axi » Fr 20. Dez 2013, 13:07

Schönes Manöver!
Das hatten wir in Berlin aber auch schon, leider ohne Videobeweis.
Anfang der 1980er ist ein Schubi statt in das Gemünd in die Scharfe Lanke gefahren und hat einen Steg der Goten plattgemacht, vor 5-6 Jahren ist ein Schubi in den SCO gegenüber Kälberwerder gerauscht.
Wie gesagt, leider keine Bilder.
Gruß axi

relax
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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von relax » Fr 20. Dez 2013, 20:13

Na sach ma, kann doch wohl nicht wahr sein, der gibt ja sogar noch Gas :?:
Das läuft unter der Überschrift "time is Money" , lieber die kaputten Boote und Stege bezahlen als
Zeit zu verlieren.

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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von Lehmanns2 » So 22. Dez 2013, 11:43

Für mich sieht das eher nach den Resten eines 'Bremsversuches' bei Rückwärtsfahrt aus. Er kommt ja erst sehr kurz vor der Hafenmauer zum Stehen. Jedenfalls sind die Geräusche für einen jeden GFK-Boot-Besitzer grausam.......

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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von Nightfighter » So 22. Dez 2013, 13:28

4g Alkoholpro Tag (nicht täglich wohlgemerkt! da ist ein Unterschied!) und man ist bereits alkoholkrank.
Da kaufte einer in einer Sonderaktion 14 0,75 Lieter Flaschen von 38% Bourbon im Sonderangebot. Rechnet man sich aus, wielange er davon (ohne jeden anderen Alkohol...) trinken darf, OHNE alkoholkrank zu sein.... mir wird schwindelig...
Für mich spricht das Video eindeutig für den Totalverlust jeglicher thalamischer Kontrolle, was ein Beweis - nicht der einzige - für langjährigen Abusus von Drogen, Medis oder eben Alkohol in Zusammenhang mit entsprechender Abhängigkeit darstellt....

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axi
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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von axi » So 22. Dez 2013, 14:42

4g/Tag??? Bitte prüfen, ob da nicht 'ne Null fehlt, hicks :rofl:
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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von Nightfighter » So 22. Dez 2013, 23:09

Es geht ja nicht ums Besäufnis 2 X im Monat.....

P.S.: Werde in 8 Tagen genau 30 Jahre keinen Alkohol getrunken haben. 2/3 m eines Lebens....
Nie betrunklen gewesen... Es geht also auch ohne ganz gut Spass im Leben zu haben....

Und wenn ich mir den Frachter anschaue.... 4g - immer noch viel zu viel....

Die WHO sieht das anders, die Gesundheitsbehörde auch. Aber wir, wir sehen das enger.

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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von Lehmanns2 » Mo 23. Dez 2013, 08:37

Kann mir mal einer sagen, wie der Zusammenhang zwischen diesem Unfall und Alkohol zustande kommt? Gab es diesbezüglich tatsächlich Hinweise oder ist das Spekulation. Spekulatius ist mir zur Weihnachtszeit eigentlich lieber :???: .

Grüße, Bernhard

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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von Nightfighter » Mo 23. Dez 2013, 13:41

Die Art, wie der Frachter es vollkommen ignoriert, was er anrichtet, obwohl ein Hilfsboot vor Ort wäre. Die Art, wie er versucht, aus dem Schlamassel herauszukommen, ohne Rücksicht auf Verlust (hätte ja jemand an Bord schlafen können!) bei gleichzeitigem Vorhandensein eines Kapitänspatentes, was die Kenntnis der entsprechenden Risiken für andere (Leib und Leben, Umwelt, finanzieller Schaden), für den Steuermann oder auch den Kapiträn als sicher gewußt voraussetzen läßt, läßt fundiert schließen, dass eine nähere Untersuchung der Umstände nicht gewollt war zu diesem Zeitpunkt.
Der ganz offensichtliche, sehr hoher Druck des "Nicht-Erwischt-Werderns", was bei all den Zeugen ja auch noch anachronistisch (dämlich...) ist, all das spricht für einen Verlust der thalamischen Kontrolle in besonders hohem Umfang, was entweder bei soziopathischen Psychopathen (bsp bewußte Serienkiller) oder eben bei Alkohol Abusus vorkommt.
Und zwar nicht "mal", sondern "immer über lange Zeit".
Es ist nicht einfach nur ein Unfall. Es ist eine Aneinanderreihung der unterschiedlichsten falschen Entscheidungen in Folge eines - irgendwie (nur evt. Alkohol) - induzierten Fehlers, die miteinander gemein haben, dass die Folgen nicht berücksichtigt und die spätere Lage nicht vorhergesehen wird, was weitere (Fehl-) Entscheidungen zur Folge hat....
Eben eindeutiger Verlust der thalamischen Kontrolle...

Summa summarum gehe ich mit 85% Wahrscheinlichkeit davon aus, dass entweder Steuermann und / oder Kapitän blau waren oder zu 15% andere das Bewußtsein stark beeinträchtigende Substanzen zu sich genommen hatten....
Auf jeden Fall:"total zu!" wie man ugs sagen würde.....

Alles andere ist dann nur noch "Schmuck"

relax
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Re: Frachter vs Sportboothafen

Beitrag von relax » Mo 23. Dez 2013, 16:02

Also nigthy, mit deiner Alkoholspekulation komme ich auch nicht ganz mit. So besoffen und ungehemmt
kann kein Steuermann oder Kapitän sein. Zumal ja noch der seitliche rote Schlepper da ist, der wohl auch
irgendwie zum Rangieren gedacht war.
Der Bremsversuch kommt allerdings verdammt spät, da sind schon ein paar Boote hin. Der Frachter hat seitliche Brückendecks, da sieht man eigentlich wo man hinfährt. Schätze auch eher, die haben sich verschätzt und etwas spät reagiert.
Oder....... der Kapitän hieß Schettino :)

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